Das American Diner lässt sich mit einigem Anspruch als das typischste Gaststätte der USA bezeichnen. Man findet American Diners an jeglicher Ecke und sie ähneln sich im Grundaufbau wie ein Ei dem anderen.
Die Story und der Siegeszug der Diners begann 1872, als Walter Scott in Providence, Rhode Island abends, da die Restaurants dicht waren, begann, von einem Pferdewagen (Lunch Wagon) Sandwiches, gekochte Eier, Kaffee und Kuchen zu verkaufen. Auf veranlassung des großen Erfolgs der Mittagessen Wagons fanden sich bald etliche Nachahmer.
Mit VorrüCken der Technik wurden aus den Mittagessen Wagons Dining Cars, die schon die für heutige Diners charakteristische Spezialitäten aufwiesen: Nachhaltig Tresen und festangeschraubte einbeinige Barhocker. Im Antagonismus zu klassischen Restaurants hatten die Dining Cars hatten Frühstück, Lunch und Dinner 24 Stunden am Tag im Angebot. 1924 fand sich dann das erste Mal das Wort 'Diner' in einem Prospekt: Das American Diner war geboren!
Optisch distinguieren sich American Diners kaum voneinander: Es gibt einen langen Tresen, wohinter sich der Gitter befindet. Vor dem Ausschank sind Barhocker festgeschraubt. An der Fensterseite ergehen sich in langen Reihen aneinandergeschraubte Bänke und Tische, so dass alles an ein Zugabteil erinnert. Obwohl sich das Mobiliar bei modernen Diners den räumlichen Gegebenheiten anpasst und in vielen Diners die Kochstelle inzwischen abgeschlossen bzw. in einem eigenen Raum ist, hat sich am Grundaufbau der American Diners seit über 150 Jahren nicht viel geändert.
Obwohl etliche Emmigranten das Konzeption des American Diners als eine Chance für sich entdeckten und sie mit eigenen Ideen und Inspirationen temporär Gelingen hatten, blieb das Speisenangebot im American Diner doch weitestgehend ur-amerikanisch: Es werden hauptsächlich Cheeseburger und Hamburger, Fries und Sandwiches serviert. Gleichwohl gutschrift sich vereinzelt Gerichte europäischer Abstammung durchdringen können. So werden zum Beispiel in fast jedem American Diner English Muffins warm zum Tee bzw. Käffchen serviert.
Ein detaillertes Speisenangebot gibt es hier.
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